the infinite matrix über SHEDWORKS

Die Fotos mit Maja entstanden im Juli 2001 in der Zeche Zollverein (Essen). Eingesetzt wurden drei Nikon-Spiegelreflex-Kameras mit verschiedenen Festbrennweiten. Fotografiert wurde mit Kodak-Diamaterial.
Die Fotos sind Teil seines Fotoprojekts mit alten DDR-Militärfahrzeugen. Die Serie entstand im Juni 2001 im Hinterhof eines Autohauses im Hegau. Der Kontrast zwischen den weichen Formen des Models und der Härte der Militärfahrzeuge inspirierte ihn zu der Idee. Gearbeitet wurde mit Nikon im Kleinbildformat und im Mittelformat mit Mamiya. Filmaterial: Kodak T-400CN.
Die Aufnahmen entstanden in Industrieruinen in Bielefeld und Osnabrück sowie in einem alten Haus in Melle. Die Bilder 1 und 6 wurden in dem Bildband “Gorden Thye: Stille – Magische Momente in Schwarz-Weiß”; die Bilder 2, 4 und 5 in dem Postkartenbuch “Gorden Thye: Akte” veröffentlicht.
Die vorliegende Fotoserie entstand in einer ehemaligen Zementfabrik in der Umgebung von Hamburg. Stets vom Abriß bedroht, war die Gegend lange Zeit meine Lieblingslocation. Die düstere Umgebung, der zunehmende Verfall der Gebäude auf dem riesigen Areal, bildete einen hervorragenden Spielplatz für Inszenierungen und Phantasien links und rechts des Mainstreams. Eine Zeitlang fand dort fast die Hälfte aller Hamburger Mode-Shootings statt. Im nächsten Leben eröffne ich dort vielleicht einen Catering- und Filmbedarfsstand für Film- und Fototeams! Das härteste Shooting fand im November statt, bei wenigen Grad Außentemperatur. Ich weiß, wie sehr ich geforen habe. Ich will nicht wissen, wie sehr das Model geforen hat.