Peter Kremer liebt es in seinen Bildern Gegensätze zu vereinen. Die künstlerische Aktphotographie mit ihren verspielten, reichen Stilnoten auf einer Bühne morbider Industrieruinen erscheint Ihm geradezu ideal, dieses Vorhaben umzusetzen.
Immer noch und immer wieder gerne greift der gebürtige Marburger dabei zu seinen analogen Kameras. Sicherlich ist auch er längst im digitalen Zeitalter angekommen, das bringt schon sein Beruf als Ingenieur mit sich, dennoch oder gerade deshalb, sind die Aktphotographie und das Arbeiten mit klassischen S/W-Materialien für Ihn seit jeher als “reine Herzensangelegenheit” untrennbar miteinander verbunden.
Peter Kremer photographiert im Kleinbild und Mittelformat. Er entwickelt und vergrößert seine Arbeiten auf Ilford-Materialien im eigenen Labor.
Peter Kremer: Galerie 2
Klaus Goffelmeyer: Old school
Ein altes Schulgebäude diente Klaus Goffelmeyer als Kulisse für diese Bildserie. Der natürliche Lichteinfall reichte aus um diese stimmungsvollen Bilder zu erarbeiten. Die Farbreduzierung verleiht den Bildern eine gewisse Kälte. Das Gebäude steht nicht mehr lange zur Verfügung, bis dahin werden dort aber noch Foto-Workshops angeboten. Näheres auf seiner Website.
Stefan Gesell: Industrial
Konventionen sind ihm egal. Wo die einen den Purismus suchen, die Retusche verpönen, auf die Natur oder Schwarz-Weiß-Fotografie als Stilmittel schwören, setzt Stefan Gesell bewusst auf das Künstliche. Den Farbverstärker, den sphärischen Lichtschein, die elektronische Halluzination, den Tiefenrausch.
Boris Schmalenberger: Bilderbuch-Frauen
Boris Schmalenberger zeigt uns tätowierte Frauen … als Menschen, die sich von anderen vor allem dadurch unterscheiden, dass sie ihrer Individualität auch körperlich selbstbewusst Ausdruck verleihen – ein Bedürfnis, das durch Mode heute längst nicht mehr befriedigt wird. Das Thema „Körperlichkeit“, das Schmalenbergers fotografisches Werk wie ein roter Faden durchzieht, bekommt dabei – anders als in früheren Arbeiten – eine eher dokumentarische Färbung. Doch erweisen sich auch die neuen Arbeiten des Stuttgarter Fotografen eindeutig als ästhetische Konstrukte, die in ihrer poetischen Struktur über eine abbildliche Darstellung von Wirklichkeit weit hinausreichen: Den Titel „Bilderbuch-Frauen“ darf man daher ruhig in jeder Hinsicht wörtlich verstehen… (Winfried Stürzel)
David Waldvogel: the female sex
Angefangen zu Fotografieren hat David Waldvogel 2002. Zunächst digital, entdeckte er ein Jahr später die Liebe zur analogen Schwarzweiss-Fotografie. Heute fotografiert David Waldvogel hin und wieder digital, den Großteil seiner Arbeiten belichtet er aber auf s/w-Film, entwickelt und printet seine Werke im eigenen Labor. Schwerpunkt seiner fotografischen Tätigkeit ist die Portrait- und Akt/Erotikfotografie.
David Waldvogel über die analoge Fotografie:
“Das Negativ zu entwickeln und den eignen Print im Labor zu vergrößern ist wie ein Liebesakt. Es ist die Geburt eines Gesamtkunstwerks, den fertigen Print in den Händen zu halten das ist ein unglaublich schönes Gefühl etwas geschaffen zu haben.”
Konrad Gös: Nachtigall
Mit Plattenkamera und Dunkelkammer im Gästebad hat er als Kind angefangen, heute geht alles viel schneller: digital und im Studio kann man kontrolliert und ökonomisch die Kundenwünsche befriedigen. Da ist für ihn ein Fototermin in einer ehemaligen Industrieanlage eine kreative Herausforderung, die Ausstrahlung des Models und das vorhandene spärliche Licht in Atmosphäre auf dem Fotopapier umzuwandeln.
Stefan Steinert: City nudes
Mit der Serie City Nudes fasst Stefan Steinert erstmals seine Faibles für die Architektur und künstlerische Aktaufnahmen gemeinsam in Bildern zusammen.
Die Serie entstand im Frühjahr 2007 in einem Shooting bei 5°C auf einem Dach mitten in der Frankfurter Innenstadt.
Thomas Schweizer: Showtime
“Bilder für Ästheten. Thomas Schweizer platziert seine Modelle in virtuos gestyltem Ambiente und verwöhnt mit nackten Tatsachen.
Für Thomas Schweizer ist die Fotografie der elementare Bestandteil seines Lebens. Sie ist Passion und Mittelpunkt zugleich. Er inszeniert seine Arbeiten wie Gemälde oder fein modellierte Skulpturen. Seine Fotos sind mehr als nur ein Akt, sie sind Gesamtkunstwerke. Sie bestechen durch feine Ästhetik und einen harmonischen Umgang mit den weichen Kurven des weiblichen Geschlechts.
Der Düsseldorfer versteht es, seine Modelle im richtigen Moment für die Ewigkeit einzufrieren. Als hätten die Dinge für einen Augenblick den Atem angehalten und die Entblätterte in sich verschlungen.
Für Schweizer ist die Aktfotografie eine Leidenschaft. Seine Brötchen verdient der gelernte Fotograf mit Beautybildern und Werbefotografie. Sein Herz schlägt für das schöne Geschlecht, unverhüllt und perfekt inszeniert.” (MAX, cb)
Benita Heldmann: Tanz der Gezeiten
Ihre künstlerische Leidenschaft liegt in der inszenierten Portrait- und Aktfotografie.
„Es stellt für mich eine besondere Herausforderung dar, die innere wie äußere Schönheit meiner Modelle ins Zentrum des Bildes zu rücken.
Dabei steht nicht die Nacktheit des Körpers im Fokus, sondern vielmehr der besondere Blick, die ganz spezielle Pose, die das Modell so einzigartig macht.“
Benita Heldmann experimentiert mit der analogen und digitalen Bildtechnik und komponiert diese am Computer zu mystisch-traumhaft anmutenden Collagen. Helle, leuchtende Farben und fließenden Formen, Lichtsäume und malerische Effekte unterstreichen die ästhetische Poesie ihrer Fotografien, die wie spurenhafte Erinnerungen den Betrachter in den Bann ziehen.
































































































